Abteilungsversammlung Segeln: Rückblick und Beschlüsse für die Zukunft

Abteilungsversammlung Segeln: Rückblick und Beschlüsse für die Zukunft

Am 6. Februar 2026 fand die Abteilungsversammlung der Segelabteilung des TV Eintracht Weiher statt. Stellvertretender Abteilungsleiter Jan Hyner eröffnete die Sitzung und begrüßte neben den anwesenden Mitgliedern auch Karin Zoz vom Vorstand des TV Eintracht.
Zu Beginn wurde auf Antrag die aktuelle Regelung zum Stimmrecht bei Familienmitgliedschaften erläutert. Stimmberechtigt sind weiterhin ausschließlich die beitragszahlenden Mitglieder, womit die Voraussetzungen für die Versammlung eindeutig geklärt waren.
In einer Gedenkminute gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder Martin Fischer und Frank Polle.
Im Bericht des Abteilungsleiters informierte Jan Hyner über die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Zudem stellte Frank Hensel den aktuellen Stand des geplanten Baus einer Anlegehilfe an der Slipstelle vor, der auf einem bereits im Vorjahr gefassten Beschluss basiert. Diskutiert wurde unter anderem, ob aus Haftungsgründen ein Tor notwendig ist. Eine rechtliche Klärung soll hierzu noch erfolgen, um mögliche Kosten einzusparen.
Wendelin Geider präsentierte außerdem einen neu aufgestellten Haushaltsplan, der künftig für mehr finanzielle Transparenz sorgen soll.
Weitere Berichte folgten aus den Bereichen Ausbildung und Sportsegeln (Steffen Ott), Jugendarbeit (Frank Hensel) sowie Finanzen und Infrastruktur (Wendelin Geider).
Steffen Ott zog eine positive Bilanz des Regattajahres 2025. Die Segelabteilung richtete mehrere Regatten aus, zudem nahmen Mitglieder erfolgreich an zahlreichen nationalen und internationalen Regatten teil. Besonders hervorzuheben ist die erfolgreiche Teilnahme von Sebastian und Patrick Hensel an der Weltmeisterschaft in Urla/Türkei. Regelmäßige Trainings fanden sowohl am Hardtsee als auch an anderen Gewässern, unter anderem in Norditalien, statt. Für 2026 sind sechs Regatten geplant, zudem soll das Afterwork-Segeln donnerstags ab 17 Uhr fortgeführt werden.
Frank Hensel berichtete über das Jugendprogramm: Insgesamt nahmen 24 Kinder und Jugendliche aktiv am Segeltraining teil, sieben von ihnen legten erfolgreich den Jüngstensegelschein ab. Zahlreiche Trainings- und Regattateilnahmen – unter anderem bei der Optiliga am Hardtsee, dem Lupo Cup, der Bostalsee-Trophy, der YES in Kiel sowie bei internationalen Wettbewerben – unterstreichen die sehr positive Entwicklung der Jugendarbeit.
Wendelin Geider stellte den Finanzbericht 2025 vor. Die Kassenprüfer Kurt Welsch und Andreas Neuss bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Der Verantwortliche für Finanzen sowie die Abteilungsleitung wurden daraufhin einstimmig entlastet.
Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung waren mehrere Anträge. Einstimmig beschlossen wurde, dass die Abteilungsleitung ein Konzept zur gezielten Förderung jugendlicher Regattasegler erarbeitet, etwa durch Zuschüsse zu Startgeldern und Fahrtkosten. Ebenfalls einstimmig angenommen wurde der Antrag zur Einführung von Jugendsprechern. Künftig können zwei Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren gewählt werden, die die Interessen der Jugend vertreten und beratend an Sitzungen der Abteilungsleitung teilnehmen.
Ein Antrag zur Änderung der Beitragsordnung wurde zurückgezogen. Stattdessen soll ein neues Konzept mit ausschließlich ordentlichen Mitgliedern und möglichen Familienrabatten erarbeitet und in einer außerordentlichen Abteilungsversammlung zur Abstimmung gestellt werden. Zudem beschloss die Versammlung, künftig jährlich einen Haushaltsplan zu erstellen und diesen der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ stellte Steffen Ott erste Überlegungen zur Gründung eines Fördervereins vor. Außerdem wurde angeregt, bei größeren Anschaffungen künftig auch Crowdfunding-Modelle zu prüfen.

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